Ehrismann

Ehrismann
Ehrismann,
 
1) Albert, schweizerischer Schriftsteller, * Zürich 20. 9. 1908; v. a. Lyriker und Erzähler, Schilderer der einfachen Dinge, jedoch auch des Großstadtlebens; schrieb Essays, Dramen und Hörspiele.
 
Werke: Lyrik: Lächeln auf dem Asphalt (1930); Das Stundenglas (1948); Tag- und Nachtgleiche (1952); Das Kirschenläuten (1956); Riesenrad der Sterne (1960); Nachricht von den Wollenwebern (1964); Eine Art Bilanz (1973); Schmelzwasser (1978).
 
Erzählungen: Der letzte Brief (1948); Das Wunderbare (1952); Der wunderbare Brotbaum (1958, Gedichte und Erzählungen).
 
Gegen Ende des zweiten Jahrtausends. Postskripte (1988).
 
 2) Gustav, Germanist, * Pforzheim 8. 10. 1855, ✝ Hamburg 9. 9. 1941; war 1909-24 Professor in Greifswald. Sein Hauptwerk ist die »Geschichte der deutschen Literatur bis zum Ausgang des Mittelalters« (1918-35, 4 Bände, Nachdruck 1959-66); gab auch das Epos »Der Renner« Hugos von Trimberg (1908-11, 4 Bände) und die »Weltchronik« Rudolfs von Ems (1915) heraus.
 
Weitere Werke: Die Grundlagen des ritterlichen Tugendsystems (1919, Aufsatz); Studien über Rudolf von Ems (1919); Hugo von Trimbergs Renner und das mittelalterliche Wissenschaftssystem (1920); Der Geist der deutschen Dichtung im Mittelalter (1925).

Universal-Lexikon. 2012.

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